Daniel Kehlmann: Ruhm (2009)

„Ein Roman ohne Hauptfigur! Verstehst du? Die Komposition, die Verbindungen, der Bogen, aber kein Protagonist, kein durchgehender Held.“
Es ist ein Spiel mit den Wirklichkeiten und die Geschichten haben mich sogleich in ihren Bann gezogen. Mit jeder der neun Erzählungen verändert Kehlmann seinen Schreibstil und echte Rezensenten sehen verblüfft seinem Spiel zu und bejubeln die kritische Darstellung des „Identitätszerfall zeitgenössischen Daseins“. Beim ersten, sehr hastigen Lesen – man schafft es gut in einer oder zwei Zugfahrten – habe ich die einzelnen Verknüpfungen nicht deutlich genug erkannt und werde vielleicht noch einmal „Ruhm“ lesen. Kann jemand den Vorgänger „Die Vermessung der Welt empfehlen“?
ludvica - 8. Mai, 00:04